Auswirkungen von Kälte auf die Haut
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Wir bei GGcare wissen, dass Kälte unseren Körper direkt beeinflusst und die Haut besonders anfällig dafür ist. Bei sinkenden Temperaturen reagiert unsere Haut mit verschiedenen Schutzmechanismen, was zu sichtbaren und subtilen Auswirkungen führen kann, wenn wir nicht die nötigen Vorkehrungen treffen. Von Trockenheit bis hin zu extremer Empfindlichkeit – Kälte kann unser Aussehen vorübergehend verändern.
Deshalb möchten wir die häufigsten Auswirkungen von Kälte auf die Haut erklären und wie wir uns davor schützen können:
1. Trockene und dehydrierte Haut
Eine der unmittelbarsten Folgen von Kälte ist trockene Haut. Bei Kälte, insbesondere bei trockener Luft, verdunstet die natürliche Feuchtigkeit der Haut schneller, wodurch sie an Feuchtigkeit verliert. Dies kann zu einem Spannungsgefühl, Rauheit, Schuppenbildung und Juckreiz führen. Zudem können Temperaturschwankungen zwischen der kalten Außenluft und der kalten Raumluft die Haut zusätzlich austrocknen.
Wie man es verhindern kann:
- Verwenden Sie Feuchtigkeitscremes, die reich an Feuchtigkeitsspendern wie Ölen oder Ceramiden sind, um die Feuchtigkeit in der Haut zu bewahren.
- Trinken Sie ausreichend Wasser, um Ihren Flüssigkeitshaushalt von innen aufrechtzuerhalten.
- Vermeiden Sie heiße Duschen, da heißes Wasser die natürlichen Öle der Haut entfernen kann.
2. Rötung und Druckempfindlichkeit
Kälte führt zu einer Verengung der Blutgefäße in der Haut, was vorübergehende Rötungen verursachen kann, insbesondere an Wangen, Nase und Ohren. Diese Gefäßverengung kann die Haut zudem empfindlicher machen und bestehende Hauterkrankungen wie Rosacea oder Hautirritationen verschlimmern.
Wie man es verhindern kann:
- Verwenden Sie Schals, Mützen und Handschuhe, um die empfindlichsten Bereiche des Gesichts zu schützen.
- Wählen Sie milde Gesichtsreiniger, die die Haut nicht reizen.
- Tragen Sie schützende Cremes oder Balsame auf, um eine Schicht zu bilden, die die Haut vor Kälte isoliert.
3. Größere Neigung zu Rissen und Spalten
Extreme Kälte kann zu Hautrissen führen, insbesondere an Händen, Füßen und Lippen. Dies geschieht, wenn die Haut zu viel Feuchtigkeit verliert und dadurch spröde und brüchig wird, was zu schmerzhaften, offenen Rissen führen kann. Risse in der Haut machen sie zudem anfälliger für Infektionen.
Wie man es verhindern kann:
- Cremen Sie Ihre Hände und Füße vor dem Schlafengehen dick ein.
- Verwenden Sie feuchtigkeitsspendende Lippenbalsame, um rissigen Lippen vorzubeugen.
- Schützen Sie Ihre Hände und Füße mit Handschuhen und Socken aus warmen, atmungsaktiven Materialien.
4. Schäden durch Frost oder extreme Kälte
Bei extremer Kälte, wie sehr niedrigen Temperaturen oder längerem Aufenthalt im Frost, kann es zu Erfrierungen kommen. Diese betreffen vor allem ungeschützte Körperstellen wie Finger, Zehen, Nase und Ohren. Erfrierte Haut kann sich weiß oder blassblau verfärben, taub werden und starke Schmerzen verursachen. Unbehandelt können Erfrierungen das Hautgewebe dauerhaft schädigen.
Wie man es verhindern kann:
- Längeren Aufenthalt in extremer Kälte vermeiden.
- Tragen Sie kältebeständige Kleidung wie Handschuhe, Mützen, Schals und Thermosocken.
- Wenn Sie merken, dass ein Bereich Ihres Körpers kalt wird und Sie das Gefühl verlieren, suchen Sie sofort einen warmen Ort auf.
5. Allergische Reaktionen oder Hautausschläge
Manche Menschen reagieren mit Hautreaktionen auf Kälte, wie zum Beispiel mit Kälteurtikaria, einem Hautausschlag, der bei Kontakt mit kalten Temperaturen auftritt. Diese allergische Reaktion verursacht Rötungen, Schwellungen und Juckreiz der Haut. Obwohl sie nicht sehr häufig vorkommt, kann diese Erkrankung schmerzhaft und lästig sein.
Wie man es verhindern kann:
- Halten Sie sich warm und vermeiden Sie plötzliche Temperaturwechsel zwischen Innen- und Außenbereich.
- Bei Auftreten von Hautausschlägen konsultieren Sie bitte einen Dermatologen, um eine geeignete Behandlung zu erhalten.
6. Beschleunigte Hautalterung
Kaltes Wetter in Verbindung mit geringer Luftfeuchtigkeit kann die Hautalterung beschleunigen. Kälte ausgesetzte Haut verliert die Fähigkeit, Kollagen und Elastin zu produzieren – zwei essentielle Proteine für straffe und elastische Haut. Dadurch kann kaltes Wetter mit der Zeit zu vorzeitigem Auftreten von Falten, feinen Linien und schlaffer Haut beitragen.
Wie man es verhindern kann:
- Verwenden Sie Anti-Aging-Cremes, die Inhaltsstoffe wie Retinol oder Vitamin C enthalten.
- Verwenden Sie Sonnenschutz auch in den kälteren Monaten, da UV-Strahlen die Haut auch im Winter schädigen können.
- Pflegen Sie Ihre Haut regelmäßig mit ausreichend Feuchtigkeit und Antioxidantien, um Umweltschäden entgegenzuwirken.